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ReFood UK eröffnet erste Biogasanlage in Großbritannien

 

 


09.09.2011, 

Nach rund 12 Monaten Bauzeit hat Ed Miliband, der Vorsitzende der Labour Party, in einem Festakt die erste Biogasanlage von ReFood in Großbritannien eröffnet.

 

Der gemeinsame Bau einer ReFood UK-Niederlassung sowie einer Biogasanlage in Doncaster, dem Hauptsitz der PDM-Gruppe, war ein erstes Ziel der Kooperation zwischen SARIA und PDM. Vor geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft wurde die Anlage nun von dem britischen Oppositionsführer Ed Miliband offiziell in Funktion genommen.

 

„Es ist fantastisch, dass ich diese hochmoderne Verarbeitungsanlage hier in Doncaster eröffnen darf. Das ReFood-System demonstriert eindrucksvoll das enorme Potential, das durch die Umwandlung von Speiseresten und überlagerten Lebensmitteln in neue Energie genutzt wird, um auf dieser Basis Strom und Wärme zu erzeugen.“, so Ed Miliband.

 

Mit einem Investitionsvolumen von rund 14 Millionen Euro wurde eine der modernsten Biogasanlagen in Großbritannien errichtet. Die Verarbeitungskapazität liegt bei 45.000 Tonnen Speisereste und überlagerte Lebensmittel. Insgesamt wird die erste ReFood UK-Niederlassung mit 2,8 MW/h Strom und Wärme für rund 5.000 Haushalte liefern.

 

ReFood entsorgt in Deutschland seit Ende der 80er Jahre Küchen- und Speiseabfälle, gebrauchte Speiseöle und Frittierfette sowie überlagerte Lebensmittel aus Gastronomie, Handel und Industrie, um sie einer sinnvollen und nachhaltigen Verwertung zuzuführen. Aus jährlich über 400.000 Tonnen Reststoffen entsteht neben hochwertigem Dünger für die Landwirtschaft umweltfreundliche Energie in Form von Strom und Wärme. Die bislang bestehenden fünf ReFood-Biogasanlagen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sowie in der französischen Stadt Benet produzieren Strom für über 22.000 Haushalte. Eine weitere Anlage in Nordrhein-Westfalen geht voraussichtlich bis Ende 2011 ans Netz. Zudem entfettet ReFood die organischen Reststoffe, bevor sie in die Biogasanlage gelangen. Das so gewonnene Altspeise- und Frittierfett steht als nachhaltiger Rohstoff für die Biodieselindustrie zur Verfügung. Mineralölkonzerne nutzen den Biokraftstoff, um die gesetzliche Beimischquote von bis zu sieben Prozent zu erfüllen.

 




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